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Herzlich willkommen!
In meinem Blog greife ich aktuelle, strategische Themen des Retailbanking und Finanzvertriebs auf. Echten Kaffee kann ich Ihnen leider nicht servieren, aber nehmen Sie Platz, schmökern Sie in meinen Beiträgen und diskutieren mit! Fast wie in einem richtigen Cafe...
Es kommt Bewegung in den österreichischen Kreditkartenmarkt. Nach A1 vor etwa 2 Jahren bringt nun airberlin/NIKI eine Kreditkarte mit Punktesammelfunktion für Österreicher. Aber wer braucht sowas eigentlich? Und wie fair ist so ein Produkt?
Prinzipiell ist ja nichts dagegen einzuwenden. Kunden bezahlen mit der Kreditkarte, die Bank verdient mit den Merchant-Disagios gutes Geld und der Kunde bekommt einen Teil davon in Form von Treuepunkten retour. Kauft man gezielt mit der Karte ein, dann hat man vielleicht irgendwann mal einen Gratisflug beisammen, während man mit anderen Karten leer ausgeht. Auf der anderen Seite der Medaille steht jedoch der Kartenpreis. Mit mehr oder weniger nützlichen Versicherungsfunktionen und sonstigen Vorteilen der sonstigen topbonus-Karten sind bei airberlin/NIKI für die Kreditkarte immerhin fast 70 Euro pro Jahr zu berappen. Für eine Kreditkarte! Den ganzen Beitrag lesen »
Eine Viertelmilliarde Euro geben Österreichs Finanzunternehmen jährlich für Werbung in Massenmedien aus. Jährlich wechseln aber zum Beispiel nur etwas mehr als 100.000 Österreicher ihre Hausbank.
Kommuniziert man also tatsächlich via TV, Rundfunk und Print nur mit den eigenen Kunden? Die geringe Anzahl an Bankwechslern ist ein eindeutiges Indiz dafür. Aber warum tut man das?
Dabei muß man zusätzlich berücksichtigten, daß die meisten Bankwechsler gar nicht wechseln, weil sie in der Werbung auf besonders tolle Angebote einer anderen Bank hingewiesen werden. Wie eine entsprechende Fragenbatterie in einer meiner Studien zeigt, liegen zwar die Kosten bei den Wechselgründen in Front, in Summe domminieren bei den Gründen aber eher qualitative Faktoren. So erfolgen Bankwechsel oft wegen mangelder oder schlechter Betreuung, wegen unfreundlichen Mitarbeitern und unbefriedegender Behandlung, wegen dem Wechsel des Wohn- oder Arbeitsorts oder wegen der persönlichen Bekanntschaft mit einem Mitarbeiter einer anderen Bank. Der Einfluß von Werbung ist also überschaubar. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie zuletzt angekündigt möchte ich heute einen Überblick über meine Methodik zur Entwicklung und Optimierung von Produkten und deren Preisen geben, da ich mich in Beiträgen immer wieder auf Erkenntnisse aus solchen Projekten berufe.
In meiner Methodik geht es um Ertragssteigerung durch Analyse von Kundenpräferenzen und Zahlungsbereitschaften sowie Simulation des Absatz- und Markterfolgs für optimierte Produktangebote und deren Produkteigenschaften und Preise. Während in traditionellen Produktentwicklungsprozessen Produktideen zunächst mehr oder weniger konkret ausgearbeitet und anschließend – wenn überhaupt – durch Produkttest getestet werden, drehe ich dies mit meiner KAPSS-Methodik um: ich analysiere zunächst die Kundenpräferenzen und Zahlungsbereitschaften und kann mit den gewonnenen Daten beliebige Produktideen und Pricing-Varianten für den maximalen Markterfolg simulieren. So lange, bis ich das optimale Produkt aus Sicht der Kundenattraktivität, als auch aus Ertragssicht gefunden haben! Klingt doch gut, oder? Den ganzen Beitrag lesen »
In den letzten 20 Jahren haben Banken viel Geld in Selbstbedienungsgeräte investiert. Viel hat man sich erwartet, aber ist alles so eingetreten? Und wohin führt der Weg in der Zukunft? Braucht es überhaupt noch SB-Geräte?
Kaum jemand stellt SB-Zonen heute in Frage. Architekten und Automatenhersteller verdienten gutes Geld. Die IT-Abteilung ist beschäftigt. Sicherheitsfirmen reiben sich die Hände. Und Filialleiter bzw. Geschäftsleiter von Regionalbanken sind stolz auf den Umbau und die Modernisierung ihrer Filialen, in denen SB-Zonen in den verschiedensten Formen die wichtigsten Elemente einer Filiale zu sein scheinen.
Ich selbst kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein anderes Gerät als einen Geldautomaten benötigt habe. Kontoauszugsdrucker? Überweisungsautomat? Geldeinzahlungsautomat? Und so geht es nicht nur mir, sondern laut eigener Studienergebnisse rund 40% der Bankkunden, die angeben, SB-Geräte nicht zu nutzen (der GAA sei jetzt mal ausgenommen). Den ganzen Beitrag lesen »
Nachdem ich nun ein neues Softwaretool für meine Projekte und Studien zur Produktentwicklung und Produkt-/Preisoptimierung verwende, habe ich mich wieder mit den Daten einer meiner früheren Gehaltskontostudien beschäftigt. Mit interessanten, neuen Einsichten.
Ok. Daß das Internet-Banking heute nicht mehr wegzudenken ist, ist klar. Da braucht es keine Studie und das wäre auch keine neue Erkenntnis. Aber das mittlerweile alle Nachfragesegmente im Internetkanal den wichtigsten Zugangsweg zum eigenen Bankkonto sehen, das hätte ich so nicht erwartet. Den ganzen Beitrag lesen »
So. Hier bin ich nun zurück nach ein paar Monaten ohne Beitrag. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. So wurden beispielsweise ein paar Einblicke publik, wie sich Paypal die Zukunft des Bezahlens vorstellt. Im stationären Handel und sonstwo, wohl gemerkt. Nicht nur im Internet!
Ich habe in diesem Blog ja schon mehrfach meiner Verwunderung Ausdruck verliehen, dass sich Paypal mit Online-Zahlungen zufrieden gibt. Mehr als 200 Mio. Kunden sind ja auch in der realen Welt eine gute Startbasis. Nun, scheinbar hat man das auch so gesehen und einfach nur länger benötigt, bis man sich eine Vision zurecht gezimmert hat. Jetzt scheint’s jedoch ernst zu werden, wie in diesem Video, das aber wohl trotzdem eher als Studie zu verstehen ist, zu sehen ist.
Na da sind ganz schön viele nette Dinge dabei. Oder? Dinge, die man schon kennt, wie das Transferieren von Geld von einem (anwesenden) Handy zu einem anderen via „Bump“, jede Menge Dinge, die man von anderen Apps kennt, z.B. das Scannen von QR-Codes oder EAN-Codes, um Preise zu vergleichen oder alternative Anbieter (in der Umgebung) zu finden, aber auch gänzlich Neues, wie die Vorabbezahlung von Produkten, die man dann nur mehr abholt. Ein nettes Sammelsurium an Dingen, die mehr oder weniger nützlich sind, aber auch unterschiedliches Akzeptanzpotenzial auf Kunden- und Händlerseite haben. Interessant ist auch, dass unter den ganzen Features fast ein bisschen unterschwellig richtige Bankprodukte auftauchen, z.B. das verspätete Bezahlen von bereits getätigten Zahlungen (90 Tage) oder das Umwandeln derselben in eine Ratenzahlung (Wer hat’s bemerkt?). Den ganzen Beitrag lesen »
Der Finanzmarketing Verband und Telemark Marketing haben mir ein paar Detailauswertungen vom Recommender Award zur Verfügung gestellt, welche die Wirkung von umfassenden Beratungsgesprächen auf die Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden zeigen.
Umfassende Beratungsgespräche sind ein altes Lieblingsthema von mir, stammend aus meiner Zeit im strategischen Management von Raiffeisen, aus der Leitung des Programm Kolumbus bei Raiffeisen und aus der Beschäftigung mit den Vorgehensweisen und Praktiken der unabhängigen Finanzberatern in mehreren, eigenen Branchenstudien. Den ganzen Beitrag lesen »
Vor einigen Wochen staunte ich nicht schlecht. Da findet sich im Konditionen-Ranking deutscher Direktbanken plötzlich eine VTB Direktbank Austria. VTB? Die ist doch in einem ganz anderen Geschäftsbereich tätig!? Grund genug, um mal direkt bei der VTB Direktbank nachzufragen. Michael Kramer, Leiter der VTB Direktbank, gab mir dann vor ein paar Tagen folgendes Interview. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie oft habe ich das schon gehört? „Wir wissen genau, was unsere Kunden wollen“. Fast in allen Banken. In Projekten konnte ich dann für verblüffende Erkenntnisse sorgen. Mit Marktsimulationen.
Allen Verantwortlichen mit solchen hellseherischen Fähigkeiten gemein ist, daß sie Vermutungen mit Wissen verwechseln . Bestenfalls. Sie haben Bauchgefühl, das teilweise auf tatsächlichem Kundenfeedback beruht, teilweise auf methodischen Fehlern, sofern man das als Methode bezeichnen kann. Und dazu kommen dann noch eigene Vorstellungen und Präferenzen der Verantwortlichen…. Den ganzen Beitrag lesen »
Letzes Jahr hatte ich in einem Projekt wieder mal mit der Frage zu tun, was man denn mit den vielen „D-Kunden“ anstellen solle. Ein Thema wohl in allen Banken, auch wenn die Bezeichnungen unterschiedlich sind. Es geht um Kunden, die vermeintlich wenig oder kein Geschäftspotenzial für die Bank aufweisen, und deswegen praktisch unbetreut sind.
In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben sich Retailbanken viel einfallen lassen, wie man feststellt, welche Kunden noch Geschäftspotenzial haben und wie man an dieses herankommt. Es wurden Segmentierungen verschiedenster Art erfunden, Datawarehouses wurden um Millionen aufgebaut, Milliarden Daten wurden analysiert, Kunden wurden „verschlüsselt“ und Kundenbetreuer wurden instruiert, welchen Kunden sie künftig ihre wertvolle Zeit widmen sollten. Alles gut und schön, ohne auf die verschiedenen Ansätze inhaltlich einzugehen.
Die Schattenseite der ganzen Anstrengungen war oft, dass manche Kunden eben wenig potenzialreich eingeschätzt wurden und auch schon heute wenig Geschäft mit der jeweiligen Bank machen. Diese Kunden, die so in der „unwichtigsten“ Kundengruppe landeten, wurden fortan immer weniger beachtet. Sie landeten als „Abfall“ in der „Restgruppe“. Aus meiner Sicht eine klare Schattenseite von grundsätzlich gut gemeinten und notwenigen Systematisierungsschritten im Finanzvertrieb. Warum? Den ganzen Beitrag lesen »
finance-cafe.net ist der Blog von Alexander Neumayer zu Trends, Strategie, Vertrieb, Produktmanagement und Neue Medien für Banken und Finanzdienstleister. Hier präsentiert er seine Gedanken und Ideen aus seiner Arbeit als Strategieberater und Interimsmanager u.a. zu Themen wie Finanzstrategie, Finanzvertrieb, Vertriebssteuerung, Produktentwicklung, Produktoptimierung, Beratungskonzepte, Customer Relationship Management CRM, Beratungshonorar, Direktbanken, Entlohnung im Vertrieb, Vertriebskanäle, Finanzkrise, social banking, Social Marketing, Sparen. Zu Vertriebskanälen wie Filiale, SB-Banking, Internet Banking, Online Banking, mobile Banking, Banking-Apps für iPhone und Smartphones, Online-Werbung, Performance-Marketing, Private Banking. Zu Produktmanagement, Konditionengestaltung, Konditionenoptimierung, Tarife, Zahlungsbereitschaften, Kundenbefragung, Kundenbeziehung, Kundenpräferenzen, Kundenvertrauen, Nachfrageverhalten und Produkten wie Gehaltskonto, Sparen, Sparbuch, Direktsparen, Fonds, Kreditkarten, Zahlungsmittel, Internetwährung. Zu Entwicklungen und Trends bei Anbietern wie Banken, Versicherungen, Finanzberater, Versicherungsmakler, Raiffeisenbanken, Regionalbanken, Retailbanken, Sparkassen, Volksbanken, Uni Credit Bank Austria, Erste Bank BAWAG PSK, easybank, ING-DiBa, DKB, AWD, MLP, DVAG. Zu Banken und Finanzdienstleistern auf neuen Medien wie Facebook, Twitter, XING, unserDaheim.at und vieles mehr...
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